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Willkommen! Dies ist Romys Blog über ihre Erlebnisse in Rapallo und Umgebung. Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast.



Sonntag, 10. Oktober 2010

Einen Monat, eine Woche, einen Tag

Nach einer wieder üblichen Woche mit Schule und den üblichen Aufgaben näherte sich dann das Wochenende. Bereits völlig geschafft ging es am Freitag noch zum Konversationskurs in der Schule, wo wir über die Fußball-Verrücktheit aller, zumindest der männlichen Hälfte, Italiener gesprochen haben und ein Fußballlied gehört haben. Dort hat sich auch zum ersten Mal ein Mann blicken lassen, der mich in einer anderen Sprache fordert: Ein Pole, der in Südtirol lebt, viel in Deutschland gemacht hat, deswegen ziemlich gut Deutsch spricht, jetzt bei uns in der Schule auch noch Italienisch lernt. Naja...die Fußballstunde war jetzt in Ordnung, ich weiß zumindest, was Schiedsrichter auf Italienisch heißt.
Samstag hatte ich dann schon ab Mittag frei und fuhr nach Genua, um ein neues Aupair kennenzulernen, die vielen von uns eine Email geschrieben hat. In Genua trafen sich dann also: Luci, die Neue, aus Österreich, Ich aus Deutschland, Daphne aus den Niederlanden, Maria aus Finnland und Anna aus Norwegen. Unsere Media war Englisch und es tat wirklich gut, mal wieder in dieser Sprache mehr als zwei Sätze zu sprechen und wir verbrachten bis acht den ganzen Nachmittag miteinander. In dieser Zeit habe ich sehr viel über holländische Vorurteile gegenüber Deutschen gelernt (Alle Holländer wissen, wenn sie ein großes Loch am Strand sehen, dass Deutsche dagewesen sein müssen, da sie bemerkt haben, dass viele Deutsche am Strand gerne ein großes Loch buddeln, um sich dann dort einzugraben), österreichische Meinungen usw. Um acht holte mich Eva in der Stadt ab und wir gingen gemeinsam chinesisch essen, es war herrlich! Wir verbrachten einen so schönen ruhigen Abend miteinander, gingen noch ein Eis essen und genossen den Abend in Genua, tauschten uns viel aus und entdeckten, dass wir uns, was Einstellungen und Meinungen über andere Menschen und übers Leben angeht, ziemlich ähnlich sind. Ich fand alles sehr stimmig. Und mein erster Abend in Genua (nach einem Monat, haha) war wirklich gelungen. Nachdem ich dann um ca. halb zwei im Bett war, musste ich aber leider Sonntag bereits früh aufstehen, da endlich der Tag unseres Ausflugs gekommen ist! Alle aus der Sprachschule, die Zeit und Lust hatten, haben sich zusammengefunden und wir haben Camogli und San Fruttuoso besucht. Auch, wenn ich dort schon war, war es in Gesellschaft natürlich viel schöner und man entdeckt im Endeffekt auch in dem kleinsten Dorf der Welt noch neue Wege (bergauf, versteht sich...). Ein gelungenes Wochenende!

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